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Wartburgstraße 38 in Dresden
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Der Villenpark Wartburghof im Stadtteil Striesen besteht aus drei 4-geschossigen Wohngebäuden mit ausgebautem Dachgeschoss im klassischen Villenstil.
Die Gebäude wurden 1997 errichtet.
Insgesamt besteht die Anlage aus 33 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 39,60 und 116,85 m².
Alle Wohnungen weisen einen Balkon, eine Loggia, einen Wintergarten oder eine Terasse auf.
Wie die meisten Ortsteile Dresdens hat auch Striesen einen slawischen Ursprung.
Während Blasewitz ein Rundweilerdorf war, so ist Striesen ein Platzdorf gewesen, was um 1350 als Stresen gegründet wurde.
Leider fiel der historische Dorfkern größtenteils den Bombenangriffen 1945 zum Opfer.
Zwischen der heutigen Bergmann-, Schandauer- und Schlüterstraße befanden sich bis Ende 19. Jahrhunderts Lehm- und Kiesgruben.
Um die Jahrhundertwende gab es mehr als 50 große Kunst- und Handelsgärtnerein, deren Züchtungen von Rhododendren, Azaleen und Kamelien große Berühmtheit erlangten.
Mit der verstärkten Industrialisierung entwickelte sich Striesen zum Standort der Leichtindustrie, wo Zigaretten, Fotopapier und Kameras hergestellt wurden.
Die Kamerawerke von Heinrich Ernemann, später Zeiß Ikon und Pentacon, erlangten Weltruf.
Heute befinden sich im Haus auf der Schandauer Straße die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden.
Was aber Striesen so beliebt macht, ist die Baustruktur dieses Gebietes.
Großzügig gebaute Wohnhäuser mit Gartenanteil waren schon immer sehr begehrt.
Parkanlagen und breiten Straßen, welche von Bäumen umwachsen runden das Bild ab.
Aber auch die vielen gepflegten Kneipen und Bars laden zum Verweilen ein.
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